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Ortschaft Stedorf


Ortschaft Stedorf
Wappen Stedorf
Bildurheber: Gemeinde Dörverden Ortschaft Stedorf
Wappen: "In Blau ein silbernes niedersächsisches Fachwerk Bauernhaus mit Pferdeköpfen. Im goldenen Schildfuß ein blauer Pflug". Im Wappen ist die berufliche Gliederung der Gemeinde dargestellt, die vorwiegend dem Bauernstand angehört- deshalb das niedersächsische Bauernhaus- und zum anderen Teil ein bodenständiges Handwerk aufweist, welches für die Landwirtschaft tätig ist und selbst Landwirtschaft betreibt- darum der Pflug im Wappen, der "auf goldenem Boden des Handwerks" steht.

Der alte Dorfkern ist landwirtschaftlich geprägt (Alte Reihe und Neue Reihe). Südlich davon wurden mehrere Baugebiete erschlossen und bebaut mit Einfamilienhäusern.

Zugehörige Ortsteile:

- Geestefeld
- Lohof
- Hof Borstel

Verkehrserschließung durch die Bundesstraße 215. Die Weser ist am Lohofbogen zum Teil Gemeindegrenze.

Geländehöhe: zwischen 14,2 m NN (in der Leegemarsch) und 17,2 in der Ortslage.


Ortschaft Stedorf
Ortskern Stedorf
Bildurheber: Gemeinde Dörverden
Die alte Gemeindegrenze zwischen Dörverden und Stedorf ist im Besiedlungsbereich heute nur noch Insidern bekannt. Beide Ortschaften sind eng zusammengewachsen.
Mehrere Landwirtschaftsbetriebe mit tradionellen Gebäuden.

Interessant:

einige typisch niedersächsische Bauernhäuser mit "Grootdör, Dönzen und Peerköppe"

Geschichte:

1123 erstmals urkundlich erwähnt als "Stederdorp". Damit eine der ältesten in einer Urkunde erwähnten Ortschaft der Gemeinde.

1765 beginnt man zaghaft mit dem Kartoffelanbau.

1794 bis 1850 entsteht die "Neue Reihe", eine Ansiedlung von 9 Anbauernstellen.

1828 - 1831 Bau des Stedorf - Riedaer Winterdeichs entlang der heutigen B 215

1909 bis 1911 Bau des Schleusenkanals im Weserbogen, es entsteht die "Lohofinsel"


Ortschaft Stedorf
See in Stedorf
Bildurheber: Gemeinde Dörverden
1932 Anschluß Geestefelds an die Gemeinde Stedorf

1954 die Steinsiedlung wird nach Dörverden ausgemeindet.

1962 Stedorf gibt seine Selbstständigkeit auf und schließt sich freiwillig mit der Gemeinde Dörverden zu einer Gemeinde zusammen. Der Landkreis baut als "Geschenk" die Straße "Auf dem Loh" als Verbindungsweg aus (Kosten damals 90.000 DM).

1972 wird Stedorf eine der zehn Ortschaften in der durch Landesgesetz neu gebildeten Gemeinde Dörverden.






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